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Aus Mangel an Zahnärzten sind viele Engländer gezwungen, sich ihre Zähne selbst zu ziehen.

Ärztemangel und Gesundheitssystem trennen Arm und Reich in Großbritannien. Laut einer Umfrage scheinen im britischen Gesundheitswesen desolate Zustände zu herrschen. Wegen akutem Zahnärztemangel legen immer mehr Briten selbst Hand an und ziehen sich ihre kaputten Zähne selbst.

Wie wir u. a. aus dem Online-Focus und zahlreichen weiteren Veröffentlichungen entnehmen können, geht der Mangel an Zahnärzten in Großbritannien so weit, dass die Engländer immer öfter selbst Zahnarzt spielen, zur Wasserpumpenzange greifen und sich ihre kaputten Zähne selbst ziehen. Da bekommt der Begriff "Zahnklemptner" eine völlig neue Bedeutung! So werden auch gelöste oder herausfallende Kronen mit Sekundenkleber wieder eingeklebt oder schnell mal mit dem Schraubenzieher der Zahnstein entfernt.

GB: Reiche haben mit Abstand die besseren Zähne!

Sechs Prozent der Befragten gaben an, dass sie in Sachen Zahnversorgung tatsächlich zur Do-it-yourself-Methode greifen. Der offensichtliche Grund: Das staatliche britische Gesundheitssystem National Health System (NHS) ist eine einzige Mangelverwaltung. So können die 20 000 Zahnärzte, die für das NHS arbeiten, nicht alle Patienten behandeln. So zahlen viele, die es sich leisten können, selbst privat oder lassen die Zähne direkt im Ausland versorgen.

D: Da haben wir Deutschen Patienten es wohl besser!

Die Situation in Deutschland ist für die Patienten wesentlich besser. Hier nimmt die Zahl der Zahnärzte jährlich zu. Laut Angaben der Bundeszahnärztekammer gab es im Jahr 2005 in Deutschland 65 463 behandelnde Zahnärzte, davon haben sich 56 113 niedergelassen. Damit kommt in Deutschland auf 1264 Einwohner ein Zahnarzt.

Diese und weitere Informationen zu diesem interessanten Thema finden Sie im Online Focus unter: Ärztemangel Großbritannien.

Foto: ©drubig-photo/ fotolia.com